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Berg- & Wanderschule

 +++ Bergsteigen und Wandern ist auch in der Covid-19 Zeit möglich +++ Wanderwochen mit Standorthotels im Doppel- oder Einzelzimmer +++ Klettersteige Tagestouren +++ Kletterkurse +++ Klettersteigkurse

 

WANDERWOCHEN 2021

 

der Termin passt nicht für Sie? kein Problem, auf Wunsch erstellen wir ein auf Sie zugeschnittenes Angebot für unsere Wanderwochen oder für Ihr spezielles Wunschgebiet.

 

Genusswandern im Frühling am Gardasse – mit Standorthotel

Die schönste Zeit zum wandern mit der Bergblüte am Monte Baldo

Datum: 20. - 26. Juni und 03. - 09. Oktober

 

 

Endlich werden die Tage wieder länger und man sehnt sich nach Sonne, Berge und lauen Abendtemperaturen. Schneebedeckte Berggipfeln mit exotisch mediterraner Flora ist einer der großen Reize am Gardasee. Die Blüte der Pfingstrose am Monte Baldo zieht jährlich eine Vielzahl von Wanderern in ihren Bann, der Tiefblick in die azurblauen Fluten des Gardasees rundet das einmalige Bergpanorama ab.

So.  
Anreise nach Riva am Gardasee, gemeinsames Abendessen und Tourenbesprechung.
Mo.   Monte Colt 430 m
Vom Städtchen Arco 96 m im Sarcatal aus geht unsere Wanderung zuerst zur alles überragenden Burg hinauf und weiter zur Kapelle Sta. Maria Laghel. Hier beginnt der Steig der zum Colodri hochführt. Unterwegs genießen wir die Aussicht vom Kreuz, der Croce die Colodri, über die Stadt bis zum Gardasee. Der Weg führt nun an der Kante entlang mit vielen Tiefblicken ins Tal und über ein paar mit Drahtseilen gesicherte Stellen. Der große Felshügel des Monte Colt lädt schließlich zu einer gemütlichen Pause mit grandiosem Ausblick ein. Unser Abstieg verläuft über einen schmalen Steig Richtung Ceniga, hier gelangen wir wieder zurück ins Tal von Laghel und nach Arco. Nach einer gemütlichen Einkehr zum Kaffee oder Eis geht es zurück nach Riva.
Aufstieg 210 m – Gehzeit: ca, 4,5 Stunden
Di.   Monte Altissimo 2079 m
Wer den Gardasee noch nicht aus dieser Perspektive gesehen hat, hat etwas versäumt! Der Ausblick vom Monte Altissimo auf den blau glitzernden See, auf Brentadolomiten und Adamello ist bei klaren Sichtverhältnissen ein unvergessliches Erlebnis. Der leichte Aufstieg erfolgt über eine Schotterstraße durch den Wald, dann über eine breite Flanke vorbei am Rifugio Damiano Chiesa zum Gipfel.
Aufstieg: 600 m – Gehzeit: ca. 3,5 Stunden
Mi.   Monte Baldo - Cima delle Pozzette 2132 m
Von der Bergstation der Monte Baldo Seilbahn - bekannt für Ihre um 360 Grad drehend Kabine - wandern wir über ausgedehnte Wiesenflächen und bestaunen die einzigartige Flora des Monte Baldo. Der Monte Baldo ist ein Nunatak, ein Gipfel der in der letzten Eiszeit aus den Eismassen herausragte, daher konnten sich so viele urtümliche, teilweise einzigartige Pflanzen ansiedeln. Durch Latschen geht es nun auf schmalen steinigem Pfad bergauf bis wir den ersten Gipfel auf dem langen Kamm erreichen, die Cima Pozzette, von wo aus wir einen herrlichen Blick auf den 2000 Meter tiefer liegenden Gardasee und Malcesine genießen können.
Aufstieg: ca. 400 Höhenmeter - Gehzeit: ca. 3,5 - 4 Stunden
Do.   Cima della Nara 1376 m / Cima al Bal 1260 m
Der Aufstieg erfolgt von Pregasina auf der Westseite des Gardasees auf 532 m. Über eine Forststraße wandern wir ins Val Palaer und weiter durch Laubwälder zur Bocca Larici 908 m mit dem ersten grandiosen Ausblick. Vorbei an der Malga Palaer 946 m die auf schönen Bergwiesen liegt sehen wir schon bald unser Ziel, den Gipfel der Cima Nara vor uns. Zuerst müssen wir aber noch steil aufsteigen zum Passo Rocchetta 1159 m, der von markanten hohen Felsen markiert wird, während man auf der gegenüberliegenden Seite ins Azurblau des Sees hinabblickt. Über einen Bergkamm überqueren wir die Cima al Bal und erreichen schließlich die Cima Nara. Beim Abstieg ist sogar kurz der Ledrosee zu sehen bevor es zurück in den Wald zum Ausgangspunkt geht.
Aufstieg: ca. 950 Höhenmeter - Gehzeit: ca. 5 Stunden
Fr.   Monte Stivo 2059 m
Der Monte Stivo bietet einen grandiosen 360 Grad Rundblick über die Berge und das Etschtal, denn er ist der höchste der Umgebung. Eine unkomplizierte Wanderung verspricht Genuss pur auf dem Sonnenseitigen Aufstieg. Zwischen Mori und Arco wandern wir zuerst auf asphaltiertem Weg dann über alte Terrassenfelder zum Waldgürtel und durch den Lärchenwald. Über einen mächtigen Wiesenhang erreichen wir die Malga Stivo und vorbei am bewirtschafteten Rifugio Marchetti das Gipfelkreuz.
Aufstieg: 800 m - Gehzeit: ca. 4,5 Stunden
Sa.   Heimreise nach dem Frühstück

 

 

 

Okzitanische Pfade - Val Maira Höhenwege
mit Gepäckstransport

über die historischen Wege der Percorsi Occitani durch das Val Maira zur Zeit der Orchiedeenblüte

Datum: 27. Juni – 03. Juli

 

 

Das im Südwesten des Piemont in der Provinz Cuneo, an der Grenze zu Frankreich gelegene Mairatal ist ein vergessenes Tal der Westalpen, obwohl nur 100 km von der Hauptstadt Turin entfernt. Verlassene Weiler, lichte Wälder und weite Weiden prägen das Bild, man trifft unterwegs immer wieder auf Mauerreste, überwucherte Wege und Pfade, Kapellen und Kirchen mit erstaunlich schönen Fresken, selbst an abgeschiedenen Orten. Im 19 Jh. war das Tal noch stark bevölkert, doch nun sind die jungen Leute abgewandert und die Natur holt sich diese ehemalige Kulturlandschaft, die eine besondere Faszination ausübt, zurück. Uralte Transport- und Handelswege durchkreuzen die Talschaft und noch intakte Steinbogenbrücken träumen von vergangenen Tagen. Die alten Militärstraßen führen auf einsame Höhen, ein Paradies für Wanderer!

 

 

 

 

So.   Anreise ins Piemont
Fahrt ins Val Maira zum Weiler Vernetti/Marmora, Übernachtung im Hoteldorf im DZ, Abendessen und Tourenbesprechung.
Mo.   Elva Höhenweg – Serre – Chiesa San Michele
Transfer im Vallone die Elva auf einer eindrucksvollen Straße in den Felsen geht es bis auf 1200 m. Hier steigen wir auf dem Elva Höhenweg "A Spass per lou Viol", vorbei an einer Madonnen Gedenkstätte, auf zum Ortsteil Serre 1639 m. Wir besichtigen hier eine Kirche mit den berühmten Fresken von Hans Clemer. Weiter geht es vorbei an den Dörfern Martini 1726 m und Grange Viani 1830 m bis zum Ortsteil Grange Garneri 1815 m mit einer architektonisch bemerkenswerter Häusergruppe. Nun steigen wir ab nach Balletti 1758 m und weiter zum Ortsteil Chiosso Superiore 1673 m. Über den Percorso Occitano erreichen wir den aussichtsreichen Colle San Michele 1907 m und steigen auf einem schönen Almenweg ab nach Chiesa San Michele 1356 m, wo wir heute übernachten.
Gehzeit: 5 - 6 h, Aufstieg ca. 850 m, Abstieg ca. 450 m
Di.   San Michele - Rifugio Ussolo-Sarasin 1985 m - Saretto 1530 m
In stetem Auf und Ab folgen wir dem Percorso Occitano durch Wald und weite Almwiesen, vorbei am verlassenen Rifugio Ussolo auf den Colle Sarasin 1985 m, einer Aussichtsterrasse über Acceglio, mit Blick ins Val Unerzio. Auf der Sonnenseite des Valle Maira wandern wir nach Lausetto 1510 m und einen Berghang querend nach Saretto 1530 m welches im Talboden liegt. Übernachtung in Saretto/Ponte Maira.
Gehzeit: 5 -6 h, Aufstieg ca. 650 m, Abstieg ca. 650 m
Mi.   Saretto - Colle Ciarbonet 2206 m – Monte Estelletta 2316 m
Wir besuchen die am Weg liegenden Maira-Quellen 1628 m und steigen durch lichten Wald und blühende Wiesen auf zum Colle Ciarbonet 2206 m. Nach einer kurzen Pause Aufstieg zum nahen Gipfel Monte Estelletta 2316 m der uns wiederum einen einmaligen Rundblick bietet. Abstieg über eine ehemalige Militärstrasse und über Almböden ins Val di Unerzio. Übernachtung im neu restaurierten Alm Dorf Viviere 1713 m mit seiner grandiosen Küche.
Gehzeit: 5 - 6 h, Aufstieg ca. 800 m, Abstieg ca. 500 m
Do.   Viviere - Passo della Gardetta 2437 m – Bric Cassin 2636 m - Colle del Preit 2076 m
Vorbei an Bunkern, den Zeugen des Zweiten Weltkriegs, erreichen wir den Passo Gardetta 2437 m. Ein überwältigender Blick über die gewellte und geologisch interessante Hochebene der Gardetta öffnet sich hier vor unseren Augen. Wir steigen noch auf den herrlichen Aussichtsgipfel Bric Cassin 2636 m und wandern anschließend zum Rifugio Gardetta 2335 m. Nach einer Einkehr steigen wir ab zum Colle del Preit 2076 m, am Rand der Gardetta Hochebene. Übernachtung auf dem Colle del Preit, im Agritur La Meja mit eigener Käserei.
Gehzeit: 5 - 6 h, Aufstieg ca. 900 m, Abstieg ca. 700 m
Fr.   Colle del Preit - Colle del Mulo 2527 m - Lago Resile 1969 m - Marmora-Vernetti 1223 m
Heute durchqueren wir auf riesigen Grasflächen den östlichen Teil der Gardetta Hochebene, am Fuß des aus Dolomitengestein bestehenden Felsturms, Rocca la Meja 2831 m. An Festungsruinen vorbei gelangen wir zu einem kleinem Bergsee und bald darauf auf den Colle del Mulo 2527 m. Über Almwiesen steigen wir ab in Val Marmora und wandern wir bis zum Lago Resile 1959 m, hier holt uns der Transferbus ab zur Rückfahrt nach Marmora. Übernachtung im Hoteldorf in Marmora.
Gehzeit: ca. 5 h, Aufstieg ca. 600 m, Abstieg ca. 700 m
Sa.   Heimreise nach dem Frühstück

 

 

 

Meraner Höhenweg - der originale Rundweg

Zu Gast bei Bergbauern im Naturpark Texelgruppe - mit Gepäcktransport nach Pfelders

Datum: 04. – 09. Juli / 15. - 20. August / 05. - 10. September
Sondertermine auf Wunsch für Gruppen sind jederzeit möglich

 

 

Einer der schönsten Rundwanderwege der Südalpen führt oberhalb des Meraner Talbeckens auf aussichtsreichen Wegen zum Vinschgauer Sonnenberg. Im Pfossental durchwandern wir bis zum Eisjöchl die alpine Region mit ihrer eigenen Fauna und Flora. Vorbei an alten Bauernhöfen und Blumenwiesen zieht sich der Weg durch das Passeiertal zurück nach Meran. Die Rundwanderung wird im Uhrzeigersinn begangen

 

 

 

 

So.   Auffahrt zu den Muthöfen mit der Seilbahn und über den Hans Friedenweg, einem herrlichen Panoramaweg, zur Leiteralm. Vorbei am Hochganghaus wo wir eine Rast einlegen und der Tablander Alm erreichen wir Nassereith oberhalb des Partschinser Wasserfalls. Nach einer letzten Steigung erreichen wir das Gasthaus Giggelberg in einer herrlichen Aussichtsposition, wo wir heute übernachten.
Gehzeit: ca. 6,5 Stunden, 870 m Aufstieg, 650 m Abstieg – km 13,5
Mo.   Von Giggelberg wandern wir entlang des Vinschgauer Sonnenbergs hoch über dem Vinschgautal mit grandioser Aussicht zum Ortlermassiv durch die 1000 Stufen Schlucht. Viele Taleinschnitte sind heute zu bewältigen in stetigem Auf und Ab. Mit einem Blick auf Schloss Juval von Reinhold Messner verlassen wir den Vinschgau und biegen ein ins Schnalstal. Oberhalb der malerischen Ortschaft Katharinaberg erreichen wir den urigen 500 Jahre alten Montferthof.
Gehzeit: ca. 6,5 - 7 Stunden, 770 m Aufstieg, 840 m Abstieg – km 15,5
Di.   Am Morgen blicken wir auf die Gletscher der Ötztaler Alpen, aber bald schon biegen wir ab ins wildromantische Pfossental zum blühenden Weiler Jägerrast.Immer entlang des erfrischenden Pfossenbaches und den vielen bewirtschafteten Almen wandern wir an steil aufragenden Felsen und schönen Almwiesen vorbei. Zahlreiche Bauten von Murmeltieren säumen den Weg vom Vorderkaser ins wildromantische Tal, mit Blick auf die hoch über uns aufragende Hohe Weisse.
Gehzeit: ca. 4 - 4,5 Stunden, 750 m Aufstieg, 200 m Abstieg – km 10
Mi.   Vorbei an den Eishöfen erreichen wir nach einem langen Anstieg über eine alte Militärstraße das 2908 m hohe Eisjöchl und die Stettinerhütte, wo sich ein herrlicher Ausblick bietet zu den Gipfeln der Texelgruppe und der über uns thronenden Hohen Wilde. Mit etwas Glück sehen wir unterwegs Gämsen und Steinböcke die auf den grünen Bergwiesen grasen. Nachmittags steigen wir mit eindrucksvollem Blick über das Pfossental über 1300 m ab zur Lazinser Alm und wandern nach einer Einkehr weiter bis Zeppichl, kurz vor Pfelders 1684 m. Heute Abend können wir überschüssige Wäsche abgeben und frische erhalten, so wird der Rucksack so leicht wie möglich gehalten. Im Gasthof Zeppichl übernachten wir in Zimmern mit DU/WC und gratis Wi-fi.
Gehzeit: ca. 7 Stunden, 970 m Aufstieg, 1266 m Abstieg – km 18,5
Do.   Entlang des Pfelderer Baches geht es heute durch Wälder und Wiesen vorbei an den Weilern Ulfas und Christl. Der Blick öffnet sich immer wieder und bietet schöne Motive zuerst Richtung Timmelsjoch dann auf den Jaufenpass und das Passeiertal, mit dem unter uns liegenden St. Leonhard. Vorbei an urigen alten Bauernhöfen die liebevoll mit Blumen geschmückt sind erreichen wir Matatz und den Valtelehof, unser heutiges Etappenziel.
Gehzeit: ca. 6 Stunden, 505 m Aufstieg, 1070 m Abstieg – km 18,5
Fr.   Die letzte Etappe führt uns zurück zum Meraner Talkessel, mit herrlichem Blick ins Etschtal sowie auf die Gipfel der Sarntaler Alpen mit Hirzer und Ifinger. Vorbei an den Weilern Vernuer und Gfeis erreichen wir das Spronsertal oberhalb von Dorf Tirol. Hier beginnt der Abstieg vorbei am Kuenser Waalweg zurück zu unserem Ausgangspunkt in Dorf Tirol am Tiroler Kreuz.
Gehzeit: ca. 6 Stunden, 812 m Aufstieg, 1110 m Abstieg – km 17

 

 

Bloggerin Christine Neder am Meraner Höhenweg mit tollen Fotos

 

 

Vom Rosengarten zum Schlern

3tägige Hüttenwanderung im UNESCO Welterbe Dolomiten

Datum: 07. – 10. Juli und 25. – 28. August

 

 

Eine Gebirgslandschaft wie aus Zauberhand erschaffen, das sind die bleichen Berge in welche wir in dieser Woche eintauchen. Vorbei am Rosengarten geht es zu den grandios über uns aufragenden Vajolettürmen, vorbei an steilen Felswänden und über Pässe mit atemberaubender Fernsicht bis zu den einmaligen Blumenwiesen auf der Seiseralm mit dem Wahrzeichen Südtirols, dem Schlern.

1.Tag   Karerpass - Paolinahütte
Aufstieg oder Auffahrt mit dem Paolinalift zur Paolinahütte, (Treffpunkt auf der Hütte), Tourenbesprechung, Abendessen und Übernachtung.
2.Tag   Cigoladepass - Vajoletthütte
Die Wanderung beginnt über den Masare Panoramaweg vorbei am Christomannos Denkmal zur Rotwandhütte. Hier steigt der Weg nun steil an zum Cigoladepass 2550 m und wir queren unterhalb der steil aufragenden Rosengarten Ostwand zur Vajolethütte 2250 m.
Gehzeit: ca. 3 - 4 Stunden, 500 m Aufstieg, 460 m Abstieg, Km 8
Nachmittags ohne Gepäck Aufstieg zu den Vajolettürmen (steil und ausgesetzt)
Gehzeit: ca. 2 Stunden, Höhenmeter Aufstieg/Abstieg: ca. 380 m - Km 1
3.Tag   Vajoletthütte - Schlernhaus
Vorbei an der Ostseite der Vajolettürme zum Grasleiten Pass 2599 m und nach einem kurzen schottrigen Abstieg steigen wir vorbei an den Grasleitenspitzen steil zum Molignon Pass 2596 m auf und erreichen kurze Zeit später die Tierser Alpl Hütte (kurzer gesicherter Abstieg). Nach einer Pause geht es zuerst über einen aussichtsreichen Panoramaweg, dann über blühende Wiesen zum Schlernhaus 2457 m wo wir übernachten.
Gehzeit: ca. 5 -6 Stunden, 950 m Aufstieg, 750 m Abstieg, Km 11,5
4.Tag   Schlernhaus - Monte Pez - Seiseralm
Am frühen Morgen steigen wir vor dem Frühstück und ohne Gepäck auf den Monte Pez 2568 m (ca. 20 Minuten), dem höchsten Punkt des Schlern zum Sonnenaufgang auf. Nach dem Frühstück Abstieg über den aussichtsreichen Touristensteig zur Seiseralm und über weite Almwiesen zur Umlaufbahn der Seiseralm in Kompatsch. Abfahrt nach Seis und Rücktransport zum Karerpass.
Gehzeit: ca. 3,5 - 4 Stunden, Aufstieg: 250 m, Abstieg 800 m, Km 9 km

 

 

 

Rosengarten - Marmolada im UNESCO Welterbe Dolomiten

Durch König Laurins Reich zur Königin der Dolomiten

Datum: 11. - 17. Juli

 

 

Von König Laurins Rosengarten und den grandios über uns aufragenden Vajolettürmen, wandern wir vorbei an steilen Felswänden und Pässen mit atemberaubender Fernsicht. Über die herrlichen Blumenwiesen der Seiseralm geht es zum Südtiroler Wahrzeichen, dem Schlern. Auf einem der schönsten Panoramawege, dem Friedrich August Weg, erreichen wir den mächtigen Sellastock, ein monumentales Bauwerk aus Dolomitgestein. Die letzte Etappe führt über den Bindelweg mit einer traumhaften Sicht auf die Königin der Dolomiten, die Marmolada.

 

 

So.   Karerpass - Paolinahütte
Aufstieg oder Auffahrt mit dem Paolinalift zur Paolinahütte, (Treffpunkt auf der Hütte), Tourenbesprechung, Abendessen und Übernachtung.
Mo.   Cigoladepass - Vajoletthütte
Wanderung über den Masare Panoramaweg vorbei am Christomannos Denkmal zur Rotwandhütte. Hier steigt der Weg nun steiler an zum Cigoladepass 2550 m und wir queren unterhalb der steil aufragenden Rosengarten Ostwand zur Vajolethütte 2250 m.
Gehzeit: ca. 3 - 4 Stunden, 580 m Höhenmeter, 470 m Abstieg, Km 8
Nachmittags ohne Gepäck zu den Vajolettürmen (steil und ausgesetzt mit Stahlseilsicherung)
Gehzeit: ca. 2 Stunden, Höhenmeter Aufstieg/Abstieg: ca. 380 m - Km 1
Di.   Vajoletthütte - Seiseralm
Vorbei an der Ostseite der Vajolettürme zum Grasleiten Pass 2599 m und nach einem kurzen Abstieg über einen steilen Schotterhang steigen wir vorbei an den Grasleitenspitzen steil auf zum Molignon Pass 2596 m. Über eine Hochfläche erreichen wir kurze Zeit später (mit Drahtseilen versicherter Abstieg) die Tierser Alpl Hütte. Nach einer Pause geht es zuerst über einen schönen Panoramaweg, dann steigen wir über blühende Wiesen zum Schlernhaus 2457 m auf wo wir übernachten.
Gehzeit: 6 Stunden, 980 m, Höhenmeter Aufstieg 760 m, Abstieg - Km 11,5
Mi.   Schlern - Seiseralm - Plattkofelhütte
Am frühen Morgen gehen wir ohne Gepäck auf den Monte Pez 2568 m, dem höchsten Punkt des Schlern zum Sonnenaufgang. Nach dem Frühstück Abstieg über den sogenannten Touristensteig zur Seiseralm, der größten Hochalm Europas. Über die weiten Almwiesen geht es zur Mahlknechthütte unserer Mittagsrast, anschließend über den Duronpass Aufstieg zur Plattkofelhütte 2305 m, unterhalb des gleichnamigen Berges.
Gehzeit: 6 Stunden, Höhenmeter: 800 m Aufstieg, 650 m Abstieg - Km 17
Do.   Plattkofelhütte - Friedrich August Weg - Sellapass 2241 m - Pordoi
Über den herrlichen Panoramasteig den Friedrich Augustweg geht es zum Sellapass 2241 m. Hier fahren wir mit dem Linienbus einige Kurven abwärts bis zum Pian Schiavanes und beginnen unterhalb des Piz Chiavazes unseren Aufstieg über einen steilen Wanderweg durch das Val Lasties zur Hochfläche des Piz Boe. Übernachtung auf der Pordoihochfläche 2871 m mit grandiosem Bergpanorama.
Gehzeit: 6 - 7 Stunden, Höhenmeter: 1350 m Aufstieg, Abstieg 500 m, Km 12
Fr.   Pordoipass – Bindelweg – Fedajasee
Auf dem Dolomiten Höhenweg Nr. 2 wandern wir bis zur Bergstation der Seilbahn des Sass Pordoi. Abfahrt mit der Seilbahn zum Pordoijoch 2239 m und über den Bindelweg einem herrlichen Panoramaweg mit ständigem Blick auf die Königin der Dolomiten die Marmolada, zum Fedajasee 2054 m. Rücktransfer zum Karerpass, Übernachtung.
Gehzeit: 4 - 5 Stunden, Höhenmeter: 500 m Aufstieg, 770 m Abstieg, Km 10
Sa.   Heimreise

 

 

 

Giro del Monviso

mit 2 Dreitausendern, gutem Essen und hervorragenden Weinen

Datum: 11. – 17. Juli

 

 

Der Giro del Monviso ist einer der spektakulärsten Trekking-Touren der Westalpen und der älteste mehrtägige Rundweg um einen Gipfel. Er wurde das erste Mal im Juli 1839 von James David Forbes begangen und bietet eine unglaubliche Landschaftsvarietät. Bei der Durchquerung der drei Täler Po, Varaita und Guil von der Po Quelle ausgehend, wechseln wir auch kurz über die Französische Grenze und streifen die alte okzitanische Kultur in Chianale, einem der schönsten Dörfer Italiens.

 

 

 

 

 

 

So.   Anreise - Pian del Re Hütte 2020 m
Im Talschluss des Po-Tals, liegt die grüne Mulde des Pian del Re, die von den rauen Felsgipfeln der Monviso-Gruppe dominiert wird. Dieser Ort ist sehr bekannt, da hier die Po-Quelle entspring. Der Po ist mit seiner Länge von 653 km der längste Fluss Italiens. Übernachtung im Rifugio Pian del Re mit ausgezeichneter piemontesischer Küche und Weine!
Mo.   Pian del Re 2020 m - Quintino Sella Hütte 2640 m
Vom Pian del Re vorbei an der Po Quelle steigen wir über einen Pfad auf zu den Seen Lago Fiorenza und Lago Chiaretto. Über einige steile Kehren erreichen wir einen Pass zwischen Viso Mozzo und Monviso. Unterhalb des Viso Mozzo geht es zum sanften Sattel des Colle di Viso und zum Lago Grande di Viso, dem größten See dieser Gegend. Oberhalb des Sees führt der Weg in Kürze zum Rifugio Quintino Sella (2640 m). Ohne Gepäck steigen wir am Nachmittag zum Monte Viso di Mozzo 3015 m auf. Am Gipfel des Viso Mozzo steht man beeindruckend nah vor der gewaltigen Ostwand des Monviso.
Gehzeit: ca. 4 - 6 Stunden, Höhenmeter: ca. 650 m + 400 m, Abstieg 450 m, Km 10
Di.   Rifugio Quintino Sella 2640 m - Lago di Castello – Chianale 1800 m
Vom Rifugio Quintino Sella geht es abwärts am Lago Grande di Viso und dem Lago delle Sagnette See vorbei. Ein kurzer Aufstieg zum Passo Gallarino 2727 m und weiter zum Passo di San Chiaffredo 2764 m, an der Wasserscheide zwischen Po- und Varaita-Tal. Abstieg vorbei an mehreren Seen ins Vallone Vallanta, nun ist es nicht mehr weit bis zum Lago di Castello einem Stausee an dessen Ufer wir angenehm bis nach Pontechianale wandern. Nach einer Stärkung machen wir uns auf zu unserem heutigen Stützpunkt in Chianale, einem der schönsten mittelalterlichen Dörfer Italiens.
Gehzeit: ca. 6 -7 Stunden, Höhenmeter: ca. 500 m Aufstieg, Abstieg 1200 m, Km 20
Mi.   Chianale 1800 m – Passo della Losetta 2872 m - Rifugio Vallanta 2450 m
Wir folgen zuerst der kleinen Straße ins grüne Sustra Tal, dann geht es vorbei an kleinen Almen über einen steilen Aufstieg zum Passo di Losetta 2875 m. Evtl. möglich ist hier ein Abstecher zum Monte Losetta 3054 m (ca. 45 Min.) Nun steigen wir ein kurzes Stück ins Vallanta Tal ab um dann zum Rifugio Vallanta zu queren.
Gehzeit: ca. 5 - 6 Stunden, Höhenmeter: ca. 1200 m Aufstieg, Abstieg 600 m, Km 15
Do.   Rifugio Vallanta - Rifugio du Viso 2460 m
Über eine Reihe von Kehren steigen wir auf bis zu den Vallanta-Seen 2710 m und weiter bis zum Passo di Vallanta 2811 m, der Hauptwasserscheide und italienisch-französischen Grenze, zwischen dem Monte Losetta und der Punta Gastaldi. Vom Pass aus steigen wir über steiles steiniges Gelände ab zur schönen Conca del Lac Lestio, wo der Fluss Guil beginnt. Über große Almen und nach einem letzten kleinen Aufstieg erreichen wir das Rifugio del Viso 2460 m. Nachmittags Ausflug zum schön gelegenen Lac Porcieroles 2645 m.
Gehzeit: ca. 4 - 5 Stunden, Höhenmeter: ca. 620 m Aufstieg, Abstieg 600 m, Km 8,5
Fr.   Rifugio du Viso – Sentiero del Postino – Lago Superiore - Pian del Re
Aufstieg bis zum französischen Eingang des berühmten Buco (Tunnel) di Viso. Diesen Tunnel ließ Ludovico II, Markgraf von Saluzzo, zwischen 1475 und 1480 graben. Er erleichterte den Handel mit Salz zwischen dem Delfinat und der Markgrafschaft. Nach dem Tunnel Abstieg auf italienischer Seite bis kurz oberhalb von Pian del Re. Nun erfolgt ein letzter Aufstieg (200 Hm) zum schön gelegenen See Lago Superiore bevor wir den Ausgangspunkt am Pian del Re erreichen.
Gehzeit: ca. 6 Stunden, Höhenmeter: 720 m Aufstieg, Abstieg 1200 m, Km 10,5
Sa.   Samstag Rückreise nach dem Frühstück

 

 

 

Meraner Höhenweg - mit Standorthotel

Exklusive Wanderwoche rund um den Naturpark Texelgruppe mit Standorthotel und Transfers zu den Ausgangspunkten

Datum: 12. – 16. Juli / 23. – 27. August / 20. – 24. September

 

 

Sie gehen fast die gleichen Etappen wie bei der originalen Tour über den Meraner Höhenweg, nur Sie kommen jeden Abend in Ihr Standorthotel im Meraner Land zurück und können so gemütlich entspannen. Der Transferbus bringt Sie am nächsten Morgen zu den Ausgangspunkten, so können die Touren mit leichtem Tagesrucksack begangen werden. Ideal für alle die eine spezifische Ernährung benötigen bzw. mit Freunden oder Angehörigen im Urlaub sind, oder ganz einfach in Ihrem Lieblingshotel im Meraner Land übernachten wollen.

 

 

Mo.   Transfer nach Dorf Tirol und Auffahrt mit der Seilbahn zu den Muthöfen. Über den Hans Friedenweg, einem herrlichen Panoramaweg geht es vorbei an der Leiteralm zum Hochganghaus wo wir eine Rast einlegen. Über die Tablander Alm erreichen wir Nassereith oberhalb des Partschinser Wasserfalls und bald darauf die Texelseilbahn, mit der wir nach Rabland abfahren wo uns der Transferbus erwartet.
Aufstieg: 750 m, Abstieg: 550 m, Gehzeit: ca. 6 Stunden, Km 13,4
Di.   Wir starten wieder an der Texelseilbahn und wandern über einen schön angelegten Weg durch lichten Wald entlang des Vinschger Sonnenbergs. Hoch über dem Vinschgautal geht es mit grandioser Aussicht zum Ortlermassiv durch die einmalige 1000 Stufen Schlucht. Viele Taleinschnitte sind heute zu bewältigen in stetigem Auf und Ab vorbei an Jahrhunderte alten Bauernhöfen. Nach einer gemütlichen Mittagsrast führt der schöne Panoramaweg mit einem wunderbaren Blick auf Schloss Juval von Reinhold Messner ins Schnalstal bis zur malerischen Ortschaft Katharinaberg. wo uns der Transferbus erwartet.
Aufstieg: 590 m, Abstieg: 920 m, Gehzeit: ca. 5,5 - 6 Stunden, Km 14,3
Mi.   Eine sehr lange und anstrengende Etappe liegt heute vor uns da wir schon sehr früh starten müssen. Wir wandern durch das malerische Pfossental wo zahlreiche historische Bauernhöfe den Weg säumen. Nach einem weiteren herzhaften Bauernfrühstück auf den Eishöfen mit Blick auf die hoch über uns aufragende Hohe Weisse, beginnt der langen Anstieg über eine alte Militärstraße auf das 2900 m hohe Eisjöchl zur Stettinerhütte, wo sich ein herrlicher Ausblick bietet zu den Gipfeln der Texelgruppe und der über uns thronenden Hohen Wilde. Mit etwas Glück sehen wir unterwegs Gämsen und Steinböcke die auf den grünen Bergwiesen grasen. Nachmittags steigen wir mit eindrucksvollem Blick auf Pfelders über 1300 m ab zur Lazinser Alm und bis nach Pfelders wo uns der Transferbus erwartet.
Aufstieg: 1200 m, Abstieg: 1290 m, Gehzeit: ca. 7 - 8 Stunden, Km 21,5
Do.   Tscharser Waal – Schloss Juval. Fahrt ins Vinschgautal nach Tschars 625 m. Hier steigen wir durch Weinberge und Kastanienhaine auf zum schönen oberen Schnalser Waalweg. Entlang des Wasserwaals geht es durch lichten Wald stetig höher bis zum eindrucksvoll am Eingang des Schnalstales thronenden Schloss Juval 927 m, des Burgherrn Reinhold Messner. Einkehr beim Schlosswirt gleich unterhalb des Schlosses. Anschließend Rückkehr über einen Wanderweg zum Stabener Waalweg, Abstieg nach Staben und retour nach Tschars.
Aufstieg ca. 320 m, Abstieg ca. 320 m, Gehzeit: 4 – 4,5 Stunden, Km 10
Fr.   Heute starten wir im malerischen Passeiertal oberhalb von St. Martin in Magdfeld. Vorbei an urigen alten Bauernhöfen die liebevoll mit Blumen geschmückt sind führt uns die letzte Etappe zurück zum Meraner Talkessel, mit herrlichem Blick ins Etschtal sowie auf die Gipfel der Sarntaler Alpen mit Hirzer und Ifinger. Vorbei an den Weilern Vernuer und Gfeis erreichen wir das Spronsertal oberhalb von Dorf Tirol. Hier beginnt der Abstieg vorbei am Kuenser Waalweg zurück nach Dorf Tirol zum Tiroler Kreuz wo uns der Transferbus erwartet.
Aufstieg: 400 m, Abstieg: 750 m Gehzeit: ca. 4,5 - 5 Stunden, Km 12

 

 

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