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Berg- & Wanderschule

 +++ Programm 2020 ist online +++ Schneeschuhwoche Sappada - südliche Karnische Alpen ab 16. - 22. Februar 2020

 

WANDERWOCHEN 2020

 

der Termin passt nicht für Sie? kein Problem, auf Wunsch erstellen wir ein auf Sie zugeschnittenes Angebot für unsere Wanderwochen oder für Ihr spezielles Wunschgebiet.

 

Genusswandern im Frühling am Gardasse – mit Standorthotel

Die schönste Zeit zum Wandern mit der Bergblüte am Monte Baldo

Datum: 17. - 23. Mai

 

 

Endlich werden die Tage wieder länger und man sehnt sich nach Sonne, Berge und lauen Abendtemperaturen. Schneebedeckte Berggipfeln mit exotisch mediterraner Flora ist einer der großen Reize am Gardasee. Die Blüte der Pfingstrose am Monte Baldo zieht jährlich eine Vielzahl von Wanderern in ihren Bann, der Tiefblick in die azurblauen Fluten des Gardasees rundet das einmalige Bergpanorama ab.

So.  
Anreise nach Riva am Gardasee, gemeinsames Abendessen und Tourenbesprechung.
Mo.   Monte Colt 430 m
Vom Städtchen Arco 96 m im Sarcatal aus geht unsere Wanderung zuerst zur alles überragenden Burg hinauf und weiter zur Kapelle Sta. Maria Laghel. Hier beginnt der Steig der zum Colodri hochführt. Unterwegs genießen wir die Aussicht vom Kreuz, der Croce die Colodri, über die Stadt bis zum Gardasee. Der Weg führt nun an der Kante entlang mit vielen Tiefblicken ins Tal und über ein paar mit Drahtseilen gesicherte Stellen. Der große Felshügel des Monte Colt lädt schließlich zu einer gemütlichen Pause mit grandiosem Ausblick ein. Unser Abstieg verläuft über einen schmalen Steig Richtung Ceniga, hier gelangen wir wieder zurück ins Tal von Laghel und nach Arco. Nach einer gemütlichen Einkehr zum Kaffee oder Eis geht es zurück nach Riva.
Aufstieg 210 m – Gehzeit: ca, 4,5 Stunden
Di.   Monte Altissimo 2079 m
Wer den Gardasee noch nicht aus dieser Perspektive gesehen hat, hat etwas versäumt! Der Ausblick vom Monte Altissimo auf den blau glitzernden See, auf Brentadolomiten und Adamello ist bei klaren Sichtverhältnissen ein unvergessliches Erlebnis. Der leichte Aufstieg erfolgt über eine Schotterstraße durch den Wald, dann über eine breite Flanke vorbei am Rifugio Damiano Chiesa zum Gipfel.
Aufstieg: 600 m – Gehzeit: ca. 3,5 Stunden
Mi.   Monte Baldo - Cima delle Pozzette 2132 m
Von der Bergstation der Monte Baldo Seilbahn - bekannt für Ihre um 360 Grad drehend Kabine - wandern wir über ausgedehnte Wiesenflächen und bestaunen die einzigartige Flora des Monte Baldo. Der Monte Baldo ist ein Nunatak, ein Gipfel der in der letzten Eiszeit aus den Eismassen herausragte, daher konnten sich so viele urtümliche, teilweise einzigartige Pflanzen ansiedeln. Durch Latschen geht es nun auf schmalen steinigem Pfad bergauf bis wir den ersten Gipfel auf dem langen Kamm erreichen, die Cima Pozzette, von wo aus wir einen herrlichen Blick auf den 2000 Meter tiefer liegenden Gardasee und Malcesine genießen können.
Aufstieg: ca. 400 Höhenmeter - Gehzeit: ca. 3,5 - 4 Stunden
Do.   Cima della Nara 1376 m / Cima al Bal 1260 m
Der Aufstieg erfolgt von Pregasina auf der Westseite des Gardasees auf 532 m. Über eine Forststraße wandern wir ins Val Palaer und weiter durch Laubwälder zur Bocca Larici 908 m mit dem ersten grandiosen Ausblick. Vorbei an der Malga Palaer 946 m die auf schönen Bergwiesen liegt sehen wir schon bald unser Ziel, den Gipfel der Cima Nara vor uns. Zuerst müssen wir aber noch steil aufsteigen zum Passo Rocchetta 1159 m, der von markanten hohen Felsen markiert wird, während man auf der gegenüberliegenden Seite ins Azurblau des Sees hinabblickt. Über einen Bergkamm überqueren wir die Cima al Bal und erreichen schließlich die Cima Nara. Beim Abstieg ist sogar kurz der Ledrosee zu sehen bevor es zurück in den Wald zum Ausgangspunkt geht.
Aufstieg: ca. 950 Höhenmeter - Gehzeit: ca. 5 Stunden
Fr.   Monte Stivo 2059 m
Der Monte Stivo bietet einen grandiosen 360 Grad Rundblick über die Berge und das Etschtal, denn er ist der höchste der Umgebung. Eine unkomplizierte Wanderung verspricht Genuss pur auf dem Sonnenseitigen Aufstieg. Zwischen Mori und Arco wandern wir zuerst auf asphaltiertem Weg dann über alte Terrassenfelder zum Waldgürtel und durch den Lärchenwald. Über einen mächtigen Wiesenhang erreichen wir die Malga Stivo und vorbei am bewirtschafteten Rifugio Marchetti das Gipfelkreuz.
Aufstieg: 800 m - Gehzeit: ca. 4,5 Stunden
Sa.   Heimreise nach dem Frühstück

 

 

 

Okzitanische Pfade - Val Maira Höhenwege
mit Gepäckstransport

über die historischen Wege der Percorsi Occitani durch das Val Maira zur Zeit der Orchiedeenblüte

Datum: 21. - 27. Juni

 

 

Das im Südwesten des Piemont in der Provinz Cuneo, an der Grenze zu Frankreich gelegene Mairatal ist ein vergessenes Tal der Westalpen, obwohl nur 100 km von der Hauptstadt Turin entfernt. Verlassene Weiler, lichte Wälder und weite Weiden prägen das Bild, man trifft unterwegs immer wieder auf Mauerreste, überwucherte Wege und Pfade, Kapellen und Kirchen mit erstaunlich schönen Fresken, selbst an abgeschiedenen Orten. Im 19 Jh. war das Tal noch stark bevölkert, doch nun sind die jungen Leute abgewandert und die Natur holt sich diese ehemalige Kulturlandschaft, die eine besondere Faszination ausübt, zurück. Uralte Transport- und Handelswege durchkreuzen die Talschaft und noch intakte Steinbogenbrücken träumen von vergangenen Tagen. Die alten Militärstraßen führen auf einsame Höhen, ein Paradies für Wanderer!

 

 

 

 

So.   Anreise ins Piemont
Fahrt ins Val Maira zum Weiler Vernetti/Marmora, Übernachtung im Hoteldorf im DZ, Abendessen und Tourenbesprechung.
Mo.   Elva Höhenweg – Serre – Chiesa San Michele
Transfer im Vallone die Elva auf einer eindrucksvollen Straße in den Felsen geht es bis auf 1200 m. Hier steigen wir auf dem Elva Höhenweg "A Spass per lou Viol", vorbei an einer Madonnen Gedenkstätte, auf zum Ortsteil Serre 1639 m. Wir besichtigen hier eine Kirche mit den berühmten Fresken von Hans Clemer. Weiter geht es vorbei an den Dörfern Martini 1726 m und Grange Viani 1830 m bis zum Ortsteil Grange Garneri 1815 m mit einer architektonisch bemerkenswerter Häusergruppe. Nun steigen wir ab nach Balletti 1758 m und weiter zum Ortsteil Chiosso Superiore 1673 m. Über den Percorso Occitano erreichen wir den aussichtsreichen Colle San Michele 1907 m und steigen auf einem schönen Almenweg ab nach Chiesa San Michele 1356 m, wo wir heute übernachten.
Gehzeit: 5 - 6 h, Aufstieg ca. 850 m, Abstieg ca. 450 m
Di.   San Michele - Rifugio Ussolo-Sarasin 1985 m - Saretto 1530 m
In stetem Auf und Ab folgen wir dem Percorso Occitano durch Wald und weite Almwiesen, vorbei am verlassenen Rifugio Ussolo auf den Colle Sarasin 1985 m, einer Aussichtsterrasse über Acceglio, mit Blick ins Val Unerzio. Auf der Sonnenseite des Valle Maira wandern wir nach Lausetto 1510 m und einen Berghang querend nach Saretto 1530 m welches im Talboden liegt. Übernachtung in Saretto/Ponte Maira.
Gehzeit: 5 -6 h, Aufstieg ca. 650 m, Abstieg ca. 650 m
Mi.   Saretto - Colle Ciarbonet 2206 m – Monte Estelletta 2316 m
Wir besuchen die am Weg liegenden Maira-Quellen 1628 m und steigen durch lichten Wald und blühende Wiesen auf zum Colle Ciarbonet 2206 m. Nach einer kurzen Pause Aufstieg zum nahen Gipfel Monte Estelletta 2316 m der uns wiederum einen einmaligen Rundblick bietet. Abstieg über eine ehemalige Militärstrasse und über Almböden ins Val di Unerzio. Übernachtung im neu restaurierten Alm Dorf Viviere 1713 m mit seiner grandiosen Küche.
Gehzeit: 5 - 6 h, Aufstieg ca. 800 m, Abstieg ca. 500 m
Do.   Viviere - Passo della Gardetta 2437 m – Bric Cassin 2636 m - Colle del Preit 2076 m
Vorbei an Bunkern, den Zeugen des Zweiten Weltkriegs, erreichen wir den Passo Gardetta 2437 m. Ein überwältigender Blick über die gewellte und geologisch interessante Hochebene der Gardetta öffnet sich hier vor unseren Augen. Wir steigen noch auf den herrlichen Aussichtsgipfel Bric Cassin 2636 m und wandern anschließend zum Rifugio Gardetta 2335 m. Nach einer Einkehr steigen wir ab zum Colle del Preit 2076 m, am Rand der Gardetta Hochebene. Übernachtung auf dem Colle del Preit, im Agritur La Meja mit eigener Käserei.
Gehzeit: 5 - 6 h, Aufstieg ca. 900 m, Abstieg ca. 700 m
Fr.   Colle del Preit - Colle del Mulo 2527 m - Lago Resile 1969 m - Marmora-Vernetti 1223 m
Heute durchqueren wir auf riesigen Grasflächen den östlichen Teil der Gardetta Hochebene, am Fuß des aus Dolomitengestein bestehenden Felsturms, Rocca la Meja 2831 m. An Festungsruinen vorbei gelangen wir zu einem kleinem Bergsee und bald darauf auf den Colle del Mulo 2527 m. Über Almwiesen steigen wir ab in Val Marmora und wandern wir bis zum Lago Resile 1959 m, hier holt uns der Transferbus ab zur Rückfahrt nach Marmora. Übernachtung im Hoteldorf in Marmora.
Gehzeit: ca. 5 h, Aufstieg ca. 600 m, Abstieg ca. 700 m
Sa.   Heimreise nach dem Frühstück

 

 

 

Meraner Höhenweg - mit Standorthotel

Exklusive Wanderwoche rund um den Naturpark Texelgruppe mit Standorthotel und Transfers zu den Ausgangspunkten

Datum: 29. Juni – 03. Juli / 03. – 07. August / 31. August – 04. September

 

 

Sie gehen fast die gleichen Etappen wie bei der originalen Tour über den Meraner Höhenweg, nur Sie kommen jeden Abend in Ihr Standorthotel im Meraner Land zurück und können so gemütlich entspannen. Der Transferbus bringt Sie am nächsten Morgen zu den Ausgangspunkten, so können die Touren mit leichtem Tagesrucksack begangen werden. Ideal für alle die eine spezifische Ernährung benötigen bzw. mit Freunden oder Angehörigen im Urlaub sind, oder ganz einfach in Ihrem Lieblingshotel im Meraner Land übernachten wollen.

 

 

Mo.   Transfer nach Dorf Tirol und Auffahrt mit der Seilbahn zu den Muthöfen. Über den Hans Friedenweg, einem herrlichen Panoramaweg geht es vorbei an der Leiteralm zum Hochganghaus wo wir eine Rast einlegen. Über die Tablander Alm erreichen wir Nassereith oberhalb des Partschinser Wasserfalls und bald darauf die Texelseilbahn, mit der wir nach Rabland abfahren wo uns der Transferbus erwartet.
Aufstieg: 750 m, Abstieg: 550 m, Gehzeit: ca. 6 Stunden, Km 13,4
Di.   Wir starten wieder an der Texelseilbahn und wandern über einen schön angelegten Weg durch lichten Wald entlang des Vinschger Sonnenbergs. Hoch über dem Vinschgautal geht es mit grandioser Aussicht zum Ortlermassiv durch die einmalige 1000 Stufen Schlucht. Viele Taleinschnitte sind heute zu bewältigen in stetigem Auf und Ab vorbei an Jahrhunderte alten Bauernhöfen. Nach einer gemütlichen Mittagsrast führt der schöne Panoramaweg mit einem wunderbaren Blick auf Schloss Juval von Reinhold Messner ins Schnalstal bis zur malerischen Ortschaft Katharinaberg. wo uns der Transferbus erwartet.
Aufstieg: 590 m, Abstieg: 920 m, Gehzeit: ca. 5,5 - 6 Stunden, Km 14,3
Mi.   Eine sehr lange und anstrengende Etappe liegt heute vor uns da wir schon sehr früh starten müssen. Wir wandern durch das malerische Pfossental wo zahlreiche historische Bauernhöfe den Weg säumen. Nach einem weiteren herzhaften Bauernfrühstück auf den Eishöfen mit Blick auf die hoch über uns aufragende Hohe Weisse, beginnt der langen Anstieg über eine alte Militärstraße auf das 2900 m hohe Eisjöchl zur Stettinerhütte, wo sich ein herrlicher Ausblick bietet zu den Gipfeln der Texelgruppe und der über uns thronenden Hohen Wilde. Mit etwas Glück sehen wir unterwegs Gämsen und Steinböcke die auf den grünen Bergwiesen grasen. Nachmittags steigen wir mit eindrucksvollem Blick auf Pfelders über 1300 m ab zur Lazinser Alm und bis nach Pfelders wo uns der Transferbus erwartet.
Aufstieg: 1200 m, Abstieg: 1290 m, Gehzeit: ca. 7 - 8 Stunden, Km 21,5
Do.   Tscharser Waal – Schloss Juval. Fahrt ins Vinschgautal nach Tschars 625 m. Hier steigen wir durch Weinberge und Kastanienhaine auf zum schönen oberen Schnalser Waalweg. Entlang des Wasserwaals geht es durch lichten Wald stetig höher bis zum eindrucksvoll am Eingang des Schnalstales thronenden Schloss Juval 927 m, des Burgherrn Reinhold Messner. Einkehr beim Schlosswirt gleich unterhalb des Schlosses. Anschließend Rückkehr über einen Wanderweg zum Stabener Waalweg, Abstieg nach Staben und retour nach Tschars.
Aufstieg ca. 320 m, Abstieg ca. 320 m, Gehzeit: 4 – 4,5 Stunden, Km 10
Fr.   Heute starten wir im malerischen Passeiertal oberhalb von St. Martin in Magdfeld. Vorbei an urigen alten Bauernhöfen die liebevoll mit Blumen geschmückt sind führt uns die letzte Etappe zurück zum Meraner Talkessel, mit herrlichem Blick ins Etschtal sowie auf die Gipfel der Sarntaler Alpen mit Hirzer und Ifinger. Vorbei an den Weilern Vernuer und Gfeis erreichen wir das Spronsertal oberhalb von Dorf Tirol. Hier beginnt der Abstieg vorbei am Kuenser Waalweg zurück nach Dorf Tirol zum Tiroler Kreuz wo uns der Transferbus erwartet.
Aufstieg: 400 m, Abstieg: 750 m Gehzeit: ca. 4,5 - 5 Stunden, Km 12

 

 

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